Alser-On-Tour

Über uns

Die "Alser-On-Tour" stellen sich vor!

Alser? Ein Einwohner von Alzey, der heimlichen Hauptstadt Rheinhessens - dem wunderschönen Flecken Land zwischen Mainz und Worms. Und im "roihessische" Dialekt sind wir halt "Alser", also Alzeyer. Uli ist hier aufgewachsen, Annaleen ist eine "Zugezogene" aus Buxtehude, nahe Hamburg, und fühlt sich hier seit 2006 heimisch.



"Fahr los!
Breite die Flügel
der Zuversicht aus
und steig auf
in den weiten Himmel
deiner Möglichkeiten.
Wann, wenn nicht jetzt
wo, wenn nicht hier,
wer, wenn nicht du?
Mach deine Träume wahr!"


- Jochen Mariss


 Über uns


 

 

Annaleen, Jahrgang 1978

 

 

Uli, Jahrgang 1976

BMW F 650 GS

 

 

BMW F 800 GS

Das Reisefieber wurde mir wohl in die Wiege gelegt. Schon von klein auf interessiere ich mich für andere Orte und fremde Länder und blättere mit Begeisterung stundenlang im Atlas und in Straßenkarten.

Das erste Mal außerhalb von Europa reiste ich 1995 und dann gleich für ein halbes (Schul)Jahr. Die  Zeit auf Mercer Island bei Seattle hat mich sehr geprägt; immer wieder zog es mich dorthin zurück in den Nordwesten der USA, sei es für  Urlaub oder  einen viermonatigen Aufenthalt für das Praktikum während des Tourismusstudiums in Freiburg.

Touristik und Studium, eine schöne Kombination, die ich dann ab 2004 in Melbourne/Australien fortsetzte. Insgesamt wurden daraus über zweieinhalb Jahre, in denen ich so einige Reisen auf dem 5. Kontinent unternahm.

Dass ich gerne reise und mir die Welt anschaue, wäre also geklärt. Und wie kommt jetzt das Motorrad ins Spiel?

Das hat etwas länger gedauert... Mit 16 hatte ich ein kleines Mofa der Marke Vespa. Es war für mich als absolut Unbegabte in Sachen Motoren+Technik aber nichts weiter als ein reines Transportmittel für den täglichen Schulweg.

Dann gab es eine knapp 10jährige Pause vom motorisierten Zweirad, bis ich Uli kennenlernte und mit ihm die Begeisterung für das Motorrad fahren. Das Leben als Sozia auf einer Harley ist sehr bequem. Man hat viel Zeit, die Fahrt und die Landschaft zu genießen und so haben mir die gemeinsamen Touren und Urlaube auf dem Motorrad immer mehr Spaß gemacht.

So schön das Mitfahren ist, irgendwann reizte mich dann auch das Selbstfahren. Seit Mai 2008 habe ich den Führerschein und fuhr meine ersten 5000km auf einer gebrauchten schwarzen Suzuki GS 500 E.

Im März 2009 habe ich die Suzi dann gegen eine neue BMW getauscht. Nach 21000 gefahrenen Kilometern in 2009 auf der F 650 GS bin ich sicher, dass wir uns optimale Motorräder für unsere lange Reise ausgewählt haben. Ich freue mich sehr, meine beiden  Hobbies Reisen und Motorrad fahren nun miteinander kombinieren zu können.

Ein neuer, vollkommen veränderter, aber sicherlich auch spannender Alltag wartet auf uns.

 

 

Wie kommt man zu der Idee, eine Weltreise mit dem Motorrad zu machen?

Zunächst einmal durch die Leidenschaft für Motorräder. Mit 15 Jahren kaufte ich von meinem Bruder ein Mofa (Herkules Prima 5 S) mit 2-Gang-Schaltung. Da man als Schüler über recht viel Zeit verfügt, war ich mit meinem Freund Carsten ständig am Modifizieren des Mofas, sei es optisch oder technisch. Mit 16 dann der Aufstieg – eine gelb-blaue DT LC 2. Auch an dieser habe ich wieder Modifizierungen vorgenommen.

Meine Reisen mit den beiden Maschinen beschränkten sich auf den Umkreis von etwa 150 km um meinen Wohnort herum. Aus Geldmangel kam es mit 18 zu einer kurzen motorradfreien Zeit, die mit dem Kauf einer Suzuki GSX F 600 nach 2 Jahren ein Ende nahm. Aufgrund einer immer leeren Batterie beschränkte sich die Fahrleistung auf etwa 5000 km in 2 Jahren.

Mit 23 kam ich (wie die Jungfrau zum Kinde) zu einer gelb – bronzenen Harley-Davidson Fat Boy, was allerdings meine Fahrleistung in den ersten 2 Jahren nicht steigerte. Erst mit dem Beitritt zum Rhein-Neckar Chapter ging es aufwärts und ich lernte, wie wunderschön Motorrad fahren und, vor allen Dingen, Motorradreisen sein können. Seit 2001 habe ich mehrere Urlaube in den Alpen verbracht, war 3x in den USA (jeweils auf einer Harley Davidson Road King) und in Neuseeland. Meine bisher längste Tour war meine Europatour mit 17.500 Km in 6 Wochen durch 10 Länder.

Alle bisherigen Urlaube hatten eines gemeinsam..... sie waren zu kurz.

Nachdem ich Annaleen kennengelernt habe und sie von den Vorzügen des Motorradfahrens überzeugen konnte, reifte irgendwann der Entschluss, unserer Reisefreudigkeit  nun nachzugehen und unser bisheriges Leben mit Haus, Arbeit, Freunden und Wellensittichen aufzugeben, um unser eigenes Projekt „Weltreise“ zu starten.

Ich bin gespannt, wie uns diese Reise prägen wird.