Alser-On-Tour

Die erste Woche in Argentinien

05. – 12.11.2010: Start der Reise - die erste Woche in Argentinien


Nun ist der Tag gekommen, auf den wir so lange gewartet und hingearbeitet haben: Abflug nach Buenos Aires. In Frankfurt werden wir noch von Kurt und Martina vom RNC verabschiedet, wir freuen uns riesig, dass die zwei gekommen sind.

 

Die Einreise nach Argentinien verläuft problemlos, wir beziehen unser Zimmer im Kilca Hostel im Zentrum von Buenos Aires und wir gewöhnen uns zunächst zwei Tage in der Stadt ein, ehe wir uns zum Hafen aufmachen, um die Mopeds abzuholen. Diese haben unversehrt den Seetransport überstanden, sie springen sogar recht schnell an, nachdem wir die Batterie wieder angeschlossen haben. Hier ist der Beweis :-)

 

 

Gut, dass wir keinen Zeitdruck haben und alles in Ruhe angehen können, es dauert nämlich zwei Tage, bis wir alle Boten- und Behördengänge erledigt haben und unsere Reisegefährten vom Lagerhaus ins Hostel fahren können. (Weitere Infos werden wir im Infoteil „Während der Reise“ hinterlegen, denn hier gibt es einige nützliche Tipps für zukünftige Argentinien-Reisende)

 

Wie in vielen Großstädten steht auch in Buenos Aires niemals das Leben still. Der Straßenverkehr ist ein einziges Gewusel, jeder versucht am schnellsten voran zu kommen. Dabei ist es auch egal, ob es eine limitierte Anzahl an Fahrspuren gibt. Jeder Platz wird genutzt und so kann es sein, dass in einer eigentlich vierspurigen Fahrtrichtung sechs Fahrzeuge nebeneinander stehen. Die Hupe ist des Auto- oder Busfahrers liebstes Fahrzeugutensil.

 

Aber wir schlagen uns tapfer bei der Fahrt durch die Stadt, die Zauberformel lautet „offensiv defensiv fahren“. Die meisten Fahrer sind ganz begeistert, als sie unsere Dickschiffe sehen; sie hupen und winken freundlich oder strecken den Daumen nach oben.

 

Parallel zu den Arbeiten rund um die Mopeds, erkunden wir die Stadt. Zu unserem Touri-Programm gehören ein geführter Stadtrundgang, der Flohmarkt in San Telmo, eine Tango-Show und der Friedhof im Stadtteil Recoleta, wo ehem. Präsidenten, wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Evita Peron begraben sind.

 

Während unseres einwöchigen Aufenthaltes bekommen wir einen guten Eindruck von Buenos Aires. Die europäische Herkunft ist überall zu merken, die Kolonialzeit hat auch heute noch ihre Spuren hinterlassen. Aber neben vielen gut erhaltenen alten Gebäuden sind leider viele Häuser und Straßen vorsichtig ausgedrückt „updatebedürftig“. Es scheint aber niemanden wirklich zu interessieren, denn in unseren Augen könnte man mit simplen Reparaturmaßnahmen oder einfach etwas Farbe schon viel erreichen.

 

So bequem das Leben in der Stadt auch ist, wir packen nun unsere Sachen und machen uns auf den Weg nach Süden.

 

Die Bilder zu unserer Woche in Buenos Aires findet ihr hier.

 

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